Vorsichtigen Schätzungen zufolge sind rund 1100 Männer und Frauen in Hannover obdachlos, leben dauerhaft auf der Straße. Damit sie den zu erwarteten eisigen Winter wenigsten ein bisschen leichter überstehen können, hat der Arbeiter-Samariter-Bund Hannover-Stadt (ASB) am Nikolaustag am Raschplatz beim Kontaktladen „Mecki“ 350 wärmende Schlafsäcke und Isomatten. Wohnungslose, die die Kältehilfe nutzen wollen, bekommen zudem Kekse, die die Samiter-Jugend (ASJ) gebacken hat und eine Suppe mit Brot.
Außerdem stehen das Zahnmobil und ein Rettungswagen vor Ort, in dem sich Obdachlose medizinisch versorgen lassen können. Ein Barbier sorgt darüber hinaus für einen kostenlosen Haarschnitt. Hintergrund: Die Verteilaktion ist Teil einer bundesweiten Kältehilfe-Kampagne von Globetrotter, Europas größtem Händler für Outdoor-Ausrüstung, die von rund vierzig ASB-Verbänden unterstützt wird. „Die Zahl der Wohnungslosen steigt dramatisch. Viele Notunterkünfte sind überfüllt, es gibt oftmals nicht genug Plätze für alle Bedürftigen. Daher haben wir uns entschlossen, diesen Menschen schnell und pragmatisch helfen“, erklärt ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch die Idee der Aktion. Er selbst wird in Berlin zusammen mit ASB-Präsident Franz Müntefering Schlafsets verteilen.
Die strapazierfähigen Schlafsäcke sollen laut Bauch vor allem den Menschen helfen, die für die kalte Jahreszeit keine Unterkunft finden oder von deren Vorteilen nicht zu überzeugen sind. Weil auch in Hannover immer mehr Menschen auf der Straße leben, ist es für den ASB Hannover Stadt selbstverständlich, sich mit etwa 50 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern an der Kältehilfe-Aktion zu beteiligen. „Hier geht es um Nothilfe. Menschen in Not zu helfen und vielleicht somit auch ein Leben zu retten – das ist ein ureigenes Anliegen des ASB“, begründet der Geschäftsführer ASB Hannover-Stadt Herr Abou Taam die Initiative. „Mit den 350 georderten Schlafsäcken hoffen wir, die prekäre Lage von Obdachlosen vorerst etwas entspannen zu können.“

Erfolg vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg. Im Zusammenhang mit einer Buchveröffentlichung der Eheleute Kachelmann hatte die Staatsanwaltschaft Mannheim noch nach dem Freispruch in dem gegen Kachelmann geführten Strafverfahren in einer in der Sendung STERN-TV wiedergegebenen Presseerklärung behauptet, DNA-Anhaftungen an einem angeblichen Tatmesser stammten von Kachelmann. Kachelmann hatte die Staatsanwaltschaft außergerichtlich aufgefordert, diese unwahre Äußerung nicht zu wiederholen und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben, was die Staatsanwaltschaft verweigerte.
In dem Verfahren um fehlende Baugenehmigung in der Eilenriedeklinik hat die go:h Gelenkchirurgie und Orthopädie Hannover Konsequenzen gezogen: Die Ärzte ziehen zu Beginn des kommenden Jahres aus dem Gebäude in der Uhlemeyerstraße aus und werden in der Bertastraße eine neue Praxis eröffnen.
Nach 103 Jahren hat Ende die Traditionsfleischerei Eikemeier am Fiedelerplatz in Döhren geschlossen. Der Partyservice hingegen wird am neuen Standort in der Seligmannallee (Bult) weiter bestehen – und hat jetzt aus dem Haus von hannover.contex 4.0 neue Produktkataloge bekommen.