Die Region Hannover treibt den Aufbau eines neuen Innovationsstandorts weiter voran: Mit dem Abschluss eines Gewerbemietvertrags für die zukünftige techfactory am ONE TechCampus Garbsen nimmt das Technologie- und Startup-Zentrum konkrete Formen an. Ziel ist es, ein modernes Umfeld für Start-ups, Wissenschaft, Unternehmen und innovative Kooperationen zu schaffen – direkt am Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover. Die Pressearbeit für diesen Standort so wie die techfactory Hannover übernimmt hannover.contex 4.0 als externer Agentur.

Wichtiger Meilenstein für den Technologiepark

Die Technologiepark Region Hannover GmbH hat letzte Woche einen Mietvertrag über rund 4.600 Quadratmeter Fläche mit der ONE TechCampus Garbsen GmbH & Co. KG abgeschlossen.

Die angemieteten Flächen werden Teil des entstehenden Technologieparks mit einer Fläche von insgesamt rund 62.000 Quadratmetern in sieben Gebäuden. Der Standort entsteht unmittelbar westlich des Campus Maschinenbau in Garbsen und soll künftig ein zentraler Ort für Innovation, Forschung und Unternehmensgründungen in der Region werden“, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover

Raum für Innovation, Start-ups und Zusammenarbeit

Die Technologiepark Region Hannover GmbH ist als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Region Hannover zukünftig die Betreiberin der techfactory. Ihre Aufgabe ist es, Räume und Angebote für Start-ups, Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und wirtschaftsfördernde Projekte bereitzustellen.

Geplant sind unter anderem:

  • Arbeits- und Entwicklungsräume für Start-ups und Scale-ups,

  • Projekträume für Kooperationen zwischen Studierenden und Unternehmen,

  • Flächen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte,

  • Werkstätten, Makerspaces und Experimental-Labore,

  • moderne Veranstaltungs- und Seminarräume.

Damit soll ein innovatives Umfeld entstehen, das den Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gründungsszene stärkt. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die sogenannte „Third Mission“ der Leibniz Universität Hannover – also den Transfer von wissenschaftlichem Wissen in Gesellschaft und Wirtschaft.

Region Hannover investiert in Zukunft und Wirtschaftsförderung

Zur finanziellen Absicherung des Projekts stellt die Region Hannover der Technologiepark Region Hannover GmbH ab dem Jahr 2028 bis 2037 einen jährlichen Zuschuss von maximal 1,35 Mio. Euro zur Verfügung. Das Budget steht jeweils unter dem Vorbehalt der entsprechenden Haushaltsbeschlüsse.

Bereits in den vergangenen Jahren wurden wichtige Grundlagen geschaffen: Nach einem erfolgreichen Investorenauswahlverfahren wurde die ONE TechCampus Garbsen GmbH & Co. KG als Projektentwicklerin ausgewählt. Zudem wurde die Technologiepark Region Hannover GmbH gegründet und mit einer Kapitalrücklage von rund 4 Mio. Euro ausgestattet.

Einzug ab 2028 geplant

Vor dem geplanten Einzug im dritten Quartal 2028 werden die Flächen umfangreich ausgestattet, unter anderem mit Möblierung sowie moderner Veranstaltungs- und Medientechnik. Auch der Aufbau des notwendigen Personals beginnt bereits seit diesem Jahr.

Mit der techfactory Garbsen entsteht ein neuer Innovationsstandort für die gesamte Region Hannover. Das Projekt verbindet Wissenschaft, Unternehmertum und Technologieentwicklung und schafft attraktive Bedingungen für Gründungen, Forschung und wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Nicht nur aber spätestens seit dem Block-Prozess in Hamburg wissen viele Menschen, wie schnell Sorgerechtsstreitigkeiten eskalieren können und vielfach auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden. Als Spezialist und Anwalt für Kindschaftsrecht vertritt Pajam Rokni aus Hannover bundesweit Mütter in hochkonflikthaften Verfahren rund um Sorgerecht, Umgang und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Mit seiner Erfahrung aus hunderten eskalierten Kindschaftsverfahren setzt er mit Kompetenz, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsstärke für die Rechte und die Zukunft der Kinder ein. hannover.contex 4.0, die lange mit Rokni auf vielen Gebieten zusammenarbeitet und ihn in Fragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vertritt, hat sich nun auch seinen Auftritt vorgenommen. Neue Bilder, neues Logo, neue Website – alles frisch und seit diesen Tagen im Netz.

Zehn Jahre ist es nun her, als im Februar ein Verbrechen Hannover erschütterte: Vanessa Münstermann wurde von ihrem Ex-Freund mit Säure überschüttet und beinahe getötet. Aber Vanessa wollte sich nicht verstecken, sie wollte nicht wie viele Opfer die sich wegen ihres Aussehens nach so einer Tat schämen, verkriechen. „Ich will allen ein Gesicht geben“, sagte die Garbsenerin – und wird seither von hannover.contex 4.0 vertreten. Gerichtsprozesse, Pressegespräche, eine Fernseh-Doku, Hochzeit, Geburt des Kindes, Kampf um die Rente, Fernsehauftritte, einem Buch und vieles mehr hat unsere Agentur mit ihr durchgestanden oder eben erleben und sich mit freuen dürfen. Mittlerweile ist daraus eine Freundschaft entstanden, Vanessa ein Vorbild für viele – auch für uns. Aber, alles geht weiter: bald steht die Entlassung ihres Peinigers bevor, Vanessas Weg mit den vielen Operationen und psychischen Rückschlägen ist noch lange nicht beendet. Mittlerweile aber bewusst fernab der Öffentlichkeit.

Das neue Kleine Fest im Großen Garten atmet auch ein ganz klein wenig hannover.contex 4.0. Nicht, weil wir direkt daran beteiligt wären – aber: zum einen haben wir bis zum Rauswurf vom Mann mit dem Zylinder das Fest immer wieder mit kleinen Netzwerktreffen unterstützt und halten die Veranstaltung eh für ein Geschenk – und zum anderen sind die neuen Protagonisten der Festes gute Freunde des Hauses. Zu allererst natürlich Desimo, mit dem wir erst jüngst die Matinee zu 60 Jahre U-Bahn-Bau mit der infra und den Vorverkaufsstart des Buches Als Hannover Fahrt aufnahm gefeiert haben. Und dann natürlich der hannoversche Illustrator und Künstler Claus Dorsch, der im vergangenen Jahr exklusive Weihnachtskarten für unsere Mitarbeiter und Kunden gezeichnet hat. Und last not least die Agentur Windrich und Sörgel. Zusammen mit Dorsch haben die Kreativen das neue Kleine-Fest-Plakatz mit einem handgezeichnetes Einhorn, das eine barocke Kutsche durch den Nachthimmel zieht, gestaltet. Vor etwa zehn Jahren waren sie an unserer Seite, als wir gemeinsam den oberirdischen Ausbau der hannoverschen Stadtbahn, das so genannte Projekt 10/1 7 auf den Weg gebracht haben. Tickets fürs Kleine Fest gibt es hier – wir sind natürlich bei der Premiere dabei.

Die hannoversche Stadtbahn – eine große Erfolgsgeschichte. Die infra hat Mitte November den 60. Jahrestag des U-Bahn-Baus in Hannover gefeiert. Mit dem ersten Spatenstich am Waterlooplatz und den überlieferten Worten „Ramme los“ des damaligen hannoverschen Oberbürgermeisters August Holweg begann der Bau des ersten U-Bahn-Tunnels in Hannover am 16. November 1965. Im Apollokino Hannover in Linden fuhren die Gäste zwei Stunden lang durch Hannovers Stadtbahngeschichte – mit Blicken zurück, Blicken in die Zukunft. Mit einem Film, dem gerade erschienenen Buch „Als Hannover Fahrt aufnahm – 50 Jahre Stadtbahn, 60 Jahre U-Bahn-Bau“, vielen Protagonisten aus sechs Jahrzehnten Stadtbahn, Talkrunden und dem Moderator, Entertainer und Zauberkünstler DESiMo auf der vom ihm betriebenen Kleinkunstbühne im Apollokino. 
 
Im Film: 60 Jahre Stadtbahngeschichte in Hannover
Die Fahrt durch die hannoversche Stadtbahngeschichte begann mit einem Film von Florian Arp und Udo Iwannek, der zu Beginn einen Blick in das „große Loch“ inmitten der City warf. Dorthin, an den heutigen Knotenpunkt der Stadtbahn, pilgerten seinerzeit die Hannoveraner und bestaunten den Fortgang der Bauarbeiten. Zeitzeugen kamen zu Wort. Der frühere Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg, der die Bahn für die erste Fahrt im Tunnel im Jahr 1975 steuerte. Klaus Scheelhaase, langjähriger Leiter des U-Bahn-Bauamtes der Stadt, erklärte die verkehrspolitischen Visionen, die die „Macher“ der Stadtbahn umtrieb. ÜSTRA-Vorständin Denise Hain berichtete über die Entwicklung der Stadtbahn in den vergangenen Jahrzehnten: etwa der Steigerung der durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit der früheren Straßenbahn von rund 17 km/h auf heute fast 30 km/h, oder dem barrierefreien Ausbau der Haltestellen mit Hochbahnsteigen bis hin zum Fahrgastfernsehen. Christian Weske erläuterte als Geschäftsführer der infra, seit 2001 Inhaberin des Stadtbahnnetzes, deren Aufgaben für Planung, Bau und Instandhaltung. Regions-Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz gab einen Ausblick zur Erweiterung des Stadtbahnnetzes, etwa mit einem Tunnel unter der Sallstraße, und ist überzeugt: „Die Erfolgsgeschichte geht weiter.“ 
 
Protagonisten aus sechs Jahrzehnten Stadtbahn als Matinee-Gäste
Infra-Geschäftsführer Christian Weske begrüßte unter den Gästen zahlreiche Protagonisten der Stadtbahn in Hannover. Neben dem langjährigen Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg auch Klaus Scheelhaase, der von 1967 bis 1994 das U-Bahn-Bauamt der Stadt leitete und gemeinhin als Vater der Stadtbahn gilt, Dietmar Althoff, der im Jahr der Betriebsaufnahme der U-Bahn 1975 zum Mövenpick Café Kröpcke kam und dessen langjähriger Direktor war, Klaus Eberitzsch, der als Vorsitzender der Aktion Lister Meile e. V. den U-Bahn-Bau konstruktiv mitgestaltete. 
In seiner Begrüßung erinnerte infra-Geschäftsführer Christian Weske an die Bedeutung des von Klaus Scheelhaase aus Straßenbahn und U-Bahn entwickelten Systems der Stadtbahn in Hannover und deren Vorbildfunktion national wie auch international. Christian Weske zeigte die wegweisenden Erweiterungen im Netz auf: von den Maßnahmen für die Weltausstellung Expo 2000 mit dem Bau der neuen Strecke zum Kronsberg bis hin zum Bau der Stadtbahnverlängerung nach Hemmingen. 
 
Talkrunde: Ein Blick in die Vergangenheit
In einer Talkrunde warfen der langjährige HAZ-Redakteur und Hauptautor des Buches „Als Hannover Fahrt aufnahm“, Bernd Haase, sowie Udo Iwannek, langjähriger Pressesprecher der ÜSTRA, und Barbara Schlunk-Wöhler vom Verein Stattreisen einen Blick in die Geschichte der Stadtbahn. Haase und Iwannek erinnerten sich lebhaft an die Besuche am großen Loch, der U-Bahn-Baustelle am Kröpcke, in ihrer Kindheit. Barbara Schlunk-Wöhler ist sich sicher, ein solches Projekt sei in der heutigen Zeit in der Form nur schwer umsetzbar. „Es war eine andere Zeit, die Stimmung war anders, es herrschte eine gesellschaftliche Aufbruchstimmung“, sagte Schlunk-Wöhler. Dadurch seien auch Dinge wie das Projekt Straßenkunst entstanden, mit dem Kunst aus dem Museum auf die Straße gebracht wurde. „Die Stadt hatte eine Zukunftsvision.“ 
Der U-Bahn-Bau sei durch Ehrlichkeit und Transparenz den Bürgern gut vermittelt worden. „Die Menschen wussten, was kommen und was es ihnen in der Zukunft bringen wird“, sagte der ehemalige ÜSTRA-Sprecher Iwannek.  Dies könne heute als Inspiration dienen: „Man kann was schaffen. Und ein guter Nahverkehr macht die Welt ein bisschen besser.“ Wie die Dinge damals gelaufen seien, stehe ausführlich im Buch „Als Hannover Fahrt aufnahm“, betonte Autor Bernd Haase.  
 
Talkrunde: Ein Blick in die Zukunft
Wie geht es weiter mit dem öffentlichen Nahverkehr in der Region Hannover? In einer weiteren Talkrunde mit infra-Sprecher Jens Hauschke, der sich mit seiner Agentur hannover.contex 4.0 für Buch, Matinee und Film verantwortlich zeigte, gaben Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent Region Hannover, und der Zukunftsforscher Professor Stephan Rammler dem Publikum einen Ausblick. Zuversichtlich für den Anschluss des MHH-Neubaus an das Stadtbahnnetz zeigt sich Verkehrsdezernent Franz. „Die erste Querverbindung in Hannover, zwischen den Bereichen List und Kleefeld, ist wirtschaftlich und verkehrswirtschaftlich sehr attraktiv und sinnvoll“, sagte Franz. Auch für einen U-Bahntunnel unter der Sallstraße in Richtung Kronsberg sieht er eine positive Resonanz. 
Professor Rammler betonte, Visionen könnten die Welt verändern. Die Stadtbahn in Hannover sei ein großer Erfolg. „In Vorträgen habe ich Hannover immer als Beispiel für eine Stadt genannt mit einem guten Nahverkehr als Bestandteil der Daseinsvorsorge. Wichtig ist, dass auch das Umland noch stärker angebunden wird“, sagte der Zukunftsforscher. 
Beim Blick in die Zukunft müsse dem Klimawandel mehr Beachtung geschenkt werden. „Wir sind nicht auf den Umgang mit Temperaturen über 40° Celsius vorbereitet“, stellte er heraus. Verkehr und öffentlicher Nahverkehr müssten resilient gegen Hitze gestaltet werden. Rammler sprach das Pflanzen von mehr Bäumen und eine stärkere Entsiegelung an: „Hannover ist stark versiegelt.“ 
Verkehrsdezernent Franz stimmte ihm zu. Obwohl es bereits viele Projekte wie Rasengleise für die Stadtbahn oder neue Bäume bei der Umgestaltung von Verkehrsanlagen gebe, sei es wichtig, Hitzeresilienz zu schaffen. „Wir müssen mehr tun, wir müssen mutiger sein und die Stadt deutlich grüner machen“, unterstrich Franz. 
 
60 Jahre Baustart – 50 Jahre Stadtbahn in Hannover!
 
Vor sechs Jahrzehnten begann eines der größten Projekte der Stadtgeschichte Hannovers, und seit 50 Jahren bringt die Stadtbahn Menschen sicher durch Hannover.
 
Zu diesem Jubiläum hat die infra ein besonderes Buch herausgebracht: mit Geschichten aus den Anfängen, vielen Fotos, Erinnerungen von Zeitzeugen und einem Blick in die Zukunft. Ein echtes Gemeinschaftswerk – vom Hauptautor Bernd Haase über Fotograf Florian Arp bis hin zu vielen weiteren Mitwirkenden und Gastautoren, Protagonisten aus den Jahrzehnten, dem Zu Klampen Verlag, den Gestaltern von Duofaktur, der Projektsteuerung von hannover.contex 4.0 und der ÜSTRA.
 
Nach einem Jahr Arbeit ist der Band seit Montag, 17. November an im Buchhandel erhältlich.
 
Auflage: 1. Auflage
Einband: Hardcover
Umfang: 176 Seiten
Erscheinungstermin: 17. 11. 2025
Lieferbarkeit: Lieferbar/Angekündigt
Format: 21,00 × 26,00 cm
Sprache: Deutsch
Verlag: zu Klampen Verlag
ISBN-13: 9783987370380

ISBN-10: 3987370386 

Bart ist nicht gleich Bart. Bärte gibt es in allen möglichen Formen; und es gibt sie in unterschiedlicher Qualität – je nach Anspruch des Trägers. Die besten von ihnen treffen sich regelmäßig zu Wettkämpfen.

Bei den jüngsten Europameisterschaften in Saalfelden Leogang in Österreich hat Udo Peilicke  einen  der Titel gewonnen. Der 59-jährige Berliner, unternehmerisch im Telefonmarketing, in der Managementberatung und als Existenzgründercoach unter anderem für die in Hannover beheimatete Erfolgspfad GmbH tätig, siegte in der Kategorie „Moustache Dali“. hannover.contex 4.0 textet für das Unternehmen des ehemaligen Profi-Wrestlers Christian Eckstein seit vielen Jahren.

„Bei den Wettkämpfen geht es zwar grundsätzlich lässig zu, jedoch heißt das nicht, dass man seinen Bart einfach ein bisschen in Form bringt und dann sieht, wie weit man kommt“, erklärt Peilicke. Es gibt die Hauptkategorien Schnurr-, Kinn- und Backenbart sowie Vollbart und dann noch 21 Unterkategorien. 154 Teilnehmer aus zehn Nationen waren in Österreich dabei. Die Jury bewertet die Bärte nach Kriterien wie Länge, Dichte, Form und Styling – und nach Richtlinien unter anderem des Verbands Deutscher Bartclubs.

Den „Moustache Dali“, wie ihn Peilicke trägt, war das ikonische Markenzeichen des surrealistischen Malers, Grafikers und Bildhauers Salvador Dali, dessen wohl bekanntestes Gemälde schmelzende Uhren zeigt und im Museum of Modern Art in New York hängt. Es handelt sich grundsätzlich betrachtet um einen schmalen Schnauzbart mit nach oben gerichteten Spitzen. Die Wettkampfrichtlinien gehen jedoch ins Detail. „Die Barthaare dürfen nur bis zum Ende der Oberlippe angewachsen sein und die Mundwinkel nicht überragen. Der nach oben gestylte Bart darf nicht die Augenbrauen überschreiten“, schildert Peilicke.

Das hat Peilicke europameisterlich hinbekommen. Ausreichend Erfahrung hat er, denn er trägt den Dali-Bart seit etwa 20 Jahren und pflegt ihn jeden Tag frühmorgens nach dem Aufstehen. „Er bekommt Bartöl, ein spezielles Shampoo und weitere Hilfsmittel wie Sprühkleber“, sagt Peilicke. Das dauere im Alltag nur ein paar Minuten. In Saalfelden Leogang war der Aufwand wesentlich höher – „da musste jedes Haar sitzen.“ Hat sich ausgezahlt.

Nach seinem Erfolg will Peilicke eine eigene Bartpflege-Serie herausbringen. Damit schließt sich dann ein Kreis: „Ich schreibe zurzeit meinen Businessplan und bin sozusagen auch ein Existenzgründer.“ Wie gut der 59-Jährige als Berater ist, wissen seine Erfolgspfad-Kunden sehr zu schätzen. Ob den Inhaber einer Werbeagentur, Grafik- oder Möbeldesigner, eine KiTa, einen Optiker aber auch einen Imbiss-Stand. Peilicke weiß, wie es geht – nicht nur wenn er vor dem Spiegel seinen Bart frisiert.

Das ist Erfolgspfad

Die Erfolgspfad GmbH bietet bundesweit an 60 Standorten Unterstützung für Menschen an, die eine berufliche Veränderung anstreben. Dazu gehören individuelle Coachings für Existenzgründer, Beratung zur Karriereoptimierung und Fortbildungen in den Bereichen IT, Marketing und Büro. 

Alle Coachings und Kurse können von der Agentur für Arbeit zu 100% übernommen werden. Für Firmen, die ihre Mitarbeiter bei einer Fortbildung unterstützen, gibt es zusätzlich Arbeitsentgeltzuschüsse von bis zu 75%. 

Infos: www.erfolgspfad.de

Es gibt ihn nicht, diesen einen Weg, neues Personal zu finden. Aber klar ist: wer nicht auf sich aufmerksam macht, wird es schwer haben. Radio Hannover und Radio 38 suchen immer wieder Medienberater für ihr Team – und das Team von hannover.contex 4.0 hat sich an die Arbeit gemacht, dieses auf einer modernen Landingpage zum Ausdruck zu bringen. Diese ist nun online gegangen, und zeigt: wessen Herz für Medien schlägt, kann dort klicken. Und wer auch Hilfe für sein Akquise sucht, der ist bei Wir optimieren Ihr Recruiting gut aufgehoben

Vor 60 Jahren begann in Hannover eines der größten Bauprojekte der Stadtgeschichte – seit 50 Jahren bewegt die Stadtbahn Menschen ober- und unterirdisch.

Die für die Stadtbahnstrecken und Haltestellen zuständige infra hat dies zum Anlass genommen, ein Buch herauszubringen: Als Hannover Fahrt aufnahm.

Wie auch eine Stadtbahnstrecke Teamwork ist so war es auch dieses Buch. Mit dem Hauptautoren, dem ehemaligen HAZ-Redakteur Bernd Haase, über den Fotografen Florian Arp, der Agentur Duofaktur viele weitere Gastautoren, Protagonisten aus den Jahrzehnten, dem Zu Klampen Verlag, der ÜSTRA und vielen mehr hat es ein Jahr gedauert, bis das Buch diese Woche bei den Gutenberg Beuys in den Druck gegangen ist. Der Band zeichnet die Etappen von den ersten Bauarbeiten bis in die Gegenwart nach, liefert einen Einblick in die Geschichte des hannoverschen Nahverkehrs und wagt einen Blick in seine Zukunft. Zu kaufen ist es schon bald, von Montag, 17. November an im Buchhandel. hannover.contex hat versucht, die Fäden in die Hand zu halten und das Projekt gesteuert.

Das Sommerheft der ASBewegt steht unter einem ganz besonderen Stern, denn es ist die 50. Ausgabe der Mitgliederzeitung des ASB Regionalverbands Leine-Weser -und hannover.contex 4.0 zeigt sich seit Ausgabe 1 vor mehr als zehn Jahren für Konzeption, Texte und Bilder verantwortlich. Gefeiert wird dies in der Ausgabe mit ein paar Besonderheiten: Der Vorstand beantwortet Jubiläumsfragen, Weggefährten übermitteln Glückwünsche und die Leser können an einem großen Gewinnspiel teilnehmen.

50 Ausgaben ASBewegt – das sind 50-mal Informationen aus dem vielfältigen Kosmos des Regionalverbands Leine-Weser, herzerwärmende Geschichten, bewegende Porträts und allerhand Interessantes aus der Region. Dieses Mal berichtet das Redaktionsteam von der Neueröffnung der ASB-Tagespflege in Polle und von einem Ausflug der Arbeiter-Samariter-Jugend in den Potts Park. Dass der ASB auch über seine üblichen Aufgaben hinaus wirksam tätig ist, zeigen Jörg Brockhoffs Teilnahme an den Inklusionstagen in Berlin und ein Filmprojekt mit geflüchteten Jugendlichen auf dem hannoverschen Messegelände.

Viel Grund zum Lächeln gibt es auch auf den folgenden Seiten: Da dient ein Krankenfahrzeug als Hochzeitsauto, Kinder dürfen einen Rettungswagen entdecken, eine lokale Handarbeitsgruppe arbeitet unermüdlich für gute Zwecke und Tagespflegeleiterin Laura Morosan berichtet aus ihrem erfüllenden Alltag mit den Seniorinnen und Senioren.

„Geht auf Konzerte“ – dafür plädiert der Musiker Motte im Vorwort und betont, wie wichtig und bereichernd es ist, kleine Bühnen und Bands zu unterstützen. Mit dem breit aufgestellten Konzertprogramm auf der ASB-Bahnhofsbühne kann man direkt loslegen.

Das Schwitzen hat sich gelohnt: 64 Golferinnen und Golfer sind am Wochenende beim „Sweat for Charity“-Turnier auf dem Gelände des Golf-Clubs Burgwedel für einen guten Zweck angetreten. Bei der von der Adservior gemeinnützige GmbH zusammen mit dem Golf-Club Burgwedel ausgerichteten Benefizveranstaltung zugunsten von Menschen mit Epidermolysis bullosa (EB), auch Schmetterlingskrankheit genannt, kamen insgesamt 25 359,90 Euro zusammen. „Das ist ein Riesenerfolg. Wir sind sehr dankbar“, sagte Bianca Oldendorf von Adservior. Die Pressebegleitung für das Event hat hannover.contex 4.0 übernommen.

Bei sommerlichen 30 Grad und strahlend blauem Himmel traten die Teams auf dem 18-Lochplatz im Burgwedeler Ortsteil Engensen gegeneinander an. Unterstützung bekamen sie von Bettina Wulff, Deutschlands ehemalige First Lady. Sie engagierte sich für das Charity-Turnier, indem sie die Spielerinnen und Spieler an diesem heißen Tag auf dem Platz anfeuerte und mit kühlen Getränken versorgte. Den Sieg sicherten sich am Ende Marco Sonnemans und Jobst Lichnowski. Sascha Boubrik, Präsident des Golf-Clubs Burgwedel, freute sich über die „großartige Beteiligung an diesem bedeutenden Charity-Turnier“. 

Insgesamt besuchten rund 1000 Menschen das Turnier für den guten Zweck. Dabei lockten nicht nur spannende Matches, sondern auch tolle Gewinne bei der Tombola und ein Familienfest mit vielen Attraktionen für die Jüngsten. Darüber hinaus hatten die Besucherinnen und Besucher auch Gelegenheit mit von EB Betroffenen ins Gespräch zu kommen und sich über die Schmetterlingskrankheit zu informieren.

Bei EB handelt es sich um einen Gendefekt. Betroffene haben eine Haut, die so verletzlich ist wie die Flügel eines Schmetterlings. Schon kleinste Berührungen, Hitze, Reibung, Kälte oder Stress führen zum blasenförmigen Ablösen der Haut. Oftmals stundenlange, schmerzhafte Verbandwechsel sind täglich erforderlich, um die Blasen zu öffnen und die Wunden zu verbinden. In Deutschland gibt es derzeit rund 4500 Menschen mit EB.

Eine von ihnen ist die siebenjährige Laura Nissen aus der Nähe von Itzehoe. Das Charity-Turnier war für sie und ihre Familie ein besonderes Erlebnis, „weil man hier auch andere Kinder wie mich treffen kann“. Ihre Mutter Daniela begrüßte die Aktion vor allem, „weil das Turnier dazu beiträgt, mehr Aufmerksamkeit für EB zu erzielen“.

Mit den Spenden will die Adservior gemeinnützige GmbH gezielt individuelle Herzenswünsche von Menschen mit EB erfüllen. Das können besondere Erlebnisse sein oder auch Gegenstände und Maßnahmen, die helfen, den Alltag dieser Menschen etwas leichter zu machen. Viele betroffene Kinder hatten für das Turnier auch spezielle Wünsche aufgeschrieben, die an einer „Wunschzettelleine“ aufgehängt wurden. So konnten potenzielle Spender auch ganz konkrete Wünsche, etwa nach Kopfhörern oder einer Puppe, erfüllen.

Weitere Informationen zu EB gibt es unter www.dieschmetterlingskrankheit.de