Neunte Auflage – wieder Rekordbesuch

Wow: zum neunten Mal haben wir Kunden, Mitarbeiter, Freunde und Netzwerk zu unserer jährlichen Veranstaltung Guten Abend, Hannover eingeladen – und zum neunten Mal in Folge kamen mehr Gäste als im Jahr zuvor. Mehr als 230 Menschen kamen bei herrlichstem Wetter in den ExpoWal – und genossen die Gesellschaft, die Gespräche, die Musik, den Eistee von Tee Seeger und vieles mehr. Darunter waren etlichen Frauen und Männer, die erst im vergangenen Jahr neu in ihr Amt gekommen sind: ÜSTRA-Chef Dr. Volkhardt Klöppner war darunter, infra-Chef Christian Weske, der neue Landespolizeichef Axel Brockmann oder auch der neue Johanniter-Vorstand Hans Halbach, der dieses Mal auch gleich zum ersten Mal mit Jens Hauschke von hannover.contex 4.0 die Veranstaltung als Gastgeber eröffnete.

Unterstützt wurde der Abend dieses Mal auch vom Automatenverband Niedersachsen, der dafür gesorgt hat, dass Flipper und Dart im Wal standen – für die, die zwischendurch Lust auf ein Match hatten. Und besonders haben wir uns darüber gefreut, dass Mirjana Cvetkovic von der Neuen Presse bei uns war und so einen schönen Text über den Abend geschrieben hat.

Hier geht es zum Text von Mirjana Cvetkovic.

Hier geht es zu allen Fotos vom Abend

Umgang mit der Presse – Seminarreihe startet

Der ehemalige HAZ-Redakteur Jens Hauschke plaudert aus dem Nähkästchen: Umgang mit der Presse heißt die Seminarreihe, die im September startet. Erst exklusiv für die Automatenwirtschaft – dann aber offen für jeden. Dabei geht es aber nicht darum, etwas langatmig zu präsentieren, was Sie auch in einem Buch nachlesen könnten.

Es geht es um aktive Fortbildungen, um Seminare, die auf Sie zugeschnitten sind und im Dialog stattfinden. Der Umgang mit der Presse ist das neueste Seminar. Die Krisenkommunikation, Litigation-PR und Einfach schreiben laufen schon länger und können weiter gebucht werden. Informationen unter info@hannovercontex.de

Säureopfer Vanessa feiert im Kino am Raschplatz

Vanessa Münstermann, die vor zwei Jahren Opfer eines Säureanschlags von ihrem Ex-Freund wurde, steht ein ereignisreiches Jahr bevor. Im Mai erwartet die 28-Jährige ihr erstes Kind. Im Juni beginnt in Hannover der Schadensersatzprozess gegen den Täter, Ende des Jahres erscheint ein Buch über ihr Schicksal, dazwischen plant sie mit einem Wiener Fotografen eine Ausstellung zum Thema „Innere Schönheit“.

Nun hat die junge Frau durch hannover.contex 4.0 ein Jahr nach Gründung ihres Vereins „AusGezeichnet“, der sich um weltweit um Säureopfer kümmert, Vereinsmitglieder, Helfer und Weggefährten ins Kino am Raschplatz geladen. Im Zentrum der Feier stand der Dokumentarfilm „Wenn aus Liebe Hass wird“, den der Autor Masiar Haschemizadeh für die Reihe „Menschen hautnah“ des Fernsehsenders WDR gedreht hatte. In dem 45-minütigen Beitrag berichtet Vanessa Münstermann ausführlich über die Tat und die Folgen. Der Verein „AusGezeichnet“ engagiert sich für andere Säureopfer auf der ganzen Welt.

„Ein Päckchen mit Salben und Verbänden nach Indien zu schicken, kostet uns rund 70 Euro. Deshalb sind wir auf Spenden angewiesen“, sagt Münstermann nach der Vorführung des Films. Der Verein wird sie bekommen. Die Gäste nahmen aus dem Kino reichlich Mitgliedsanträge und Spendenformulare mit nach Hause.

Fotos vom Abend gibt es in unserem Google-Fotoalbum.

Zauberhaftes Weihnachten

50 Karten. 50 Gäste. 50 strahlende Gesichter: 50 Mitarbeitern, Kunden und Freunde haben wir zur Premiere des Weihnachtscircusses auf den Schützenplatz eingeladen. Es war ein kurzweiliges, unterhaltsames und nachhaltiges Jahr, dass wir zusammen mit denen beenden wollten, die 2017 an unserer Seite gestanden sind. Der Weihnachtscircus mit seinen außergewöhnlichen Artisten, der schon in seinem zweiten Jahr zu einem echten Aushängeschild für die Stadt geworden ist, war der perfekte Ort dafür. Danke an dieser Stelle auch an die Veranstalter Hannover Concerts und Grandezza Entertainment für die Unterstützung bei der Umsetzung unseres Events. Auf ein wunderbares 2018.

Alles neu in der Insight

Alles neu in der Insight

Da ist das Ding: in Zusammenarbeit mit den Design Agenten haben wir von hannover.contex 4.0 für die Ärzte des go:h Gelenkchirurgie und Orthopädie deren Kundenzeitung Insight, die vor einigen Jahren herausgebracht aber dann nicht mehr weiterverfolgt worden ist, neu aufzulegen. Die dritte Ausgabe, die die Kunden jetzt in die Hand halten, ist daher die erste unter neuer Regie. Von nun an wird das Blatt dreimal im Jahr erscheinen – das nächste Mal direkt nach der Eröffnungsfeier in den neuen Räumlichkeiten in der Berthastraße, in die die vier Spezialisten mit ihrer Praxis im Januar ziehen. [Kundenzeitung jetzt lesen]

Neuer Auftritt für Hippke & Partner

Die Kanzlei W. Hippke & Partner bietet alles aus einer Hand. Ob im Steuerrecht, Zivilrecht oder im Strafrecht. Ob der Mandant einen Steuerberater oder einen Rechtsanwalt benötigt. W. Hippke & Partner hilft unbürokratisch und lösungsorientiert – und hat nun auch eine neue Website. Zusammen mit id kommunikation & design hat hannover.contex 4.0 www.hippke.de ein neues Gesicht verpasst.

Säureopfer Vanessa Münstermann zieht eine erste Bilanz

Ihr Gesicht ist seit einem Säure-Angriff entstellt, jetzt hilft Vanessa Münstermann Menschen in ähnlicher Lage: Ein halbes Jahr nach der Gründung ihres Vereins „AusGezeichnet“ hätten sich viele Betroffene gemeldet, auch aus Indien und Brasilien, sagte die 28-Jährige bei einer von hannover.contex 4.0 in den Räumen der Design Agenten organisierten Pressekonferenz in Hannover. Der Austausch mit ihnen gebe ihr Kraft und helfe, das Geschehene zu verarbeiten. Die Säure-Attacke ihres Ex-Freundes im Februar 2016 zerstörte das linke Auge und linke Ohr der jungen Frau. Gesicht, Hals und Dekolleté sind von Narben übersät.

Ihr Verein unterstützt Opfer mit Tipps, aber auch mit Spenden von Cremes, Spezialbädern sowie Kompressionskleidung gegen die Narbenbildung. Die 28-Jährige dankte den Ärzten und dem Pflegepersonal, die sie unter anderem in der Medizinischen Hochschule Hannover behandelt haben. „Wenn man nicht das Glück hat, in Deutschland zu leben, kann man auch noch drei Jahre nach einem solchen Säure-Anschlag sterben“, sagte sie.

Gegen ihren Ex-Freund, der wegen gefährlicher Körperverletzung eine zwölfjährige Haftstrafe absitzt, hat Vanessa Münstermann Anfang der Woche Klage auf Schmerzensgeld und Schadenersatz eingereicht. Ein außergerichtlicher Vergleich mit dem heute 34-Jährigen über die Zahlung einer sechsstelligen Summe war gescheitert. „Die Bedingung der Eltern war, dass ich nicht mehr öffentlich über die Tat sprechen sollte“, sagte Münstermann. Das habe sie als Erpressung empfunden. Sie sei so stark, gerade weil sie nichts verdränge. Vanessa Münstermann wirkt fröhlich und will positiv in die Zukunft blicken. Seit vier Monaten hat sie einen neuen Freund. Gesundheitlich ist sie immer noch sehr beeinträchtigt. Zumindest leide sie nicht mehr so stark unter lähmenden Kopfschmerzen, seit ihr linkes Auge herausgenommen wurde, erzählt sie. Weil das Gewebe hinter dem Auge von der Säure zerstört war, hatte zunächst niemand die Operation vornehmen wollen. Ein Spezialist aus den USA erklärte sich schließlich dazu bereit. Das Verein „AusGezeichnet“ hat 25 Mitglieder.

Die Ratsuchenden müssen weder Mitglied werden noch sich öffentlich zeigen. Seit Februar gingen nach dem Bericht der Schatzmeisterin rund 5000 Euro an Spenden ein, hinzu kommen von Vanessa Münstermann gespendete Fernsehhonorare sowie Einlagen der Mitglieder im Höhe von etwa 10.000 Euro. Die 28-Jährige steht mittlerweile im engen Austausch mit Opfern mit ähnlichem Schicksal. Eine Frau aus der Nähe von Köln sei nach dem Säureanschlag ihres Mannes vor zehn Jahren erblindet und lebe inzwischen glücklich mit einem neuen Partner, erzählte Vanessa: „Sie ist ein Vorbild für mich.“ Die Hannoveranerin traf sich auch mit der Frau, die von ihrem Ex-Mann an ihrem Arbeitsplatz im Jobcenter in Hamburg mit Säure überschüttet wurde. Am zweiten Jahrestag des Anschlags auf sie selbst will Vanessa im Februar 2018 mit ihrem Verein „AusGezeichnet“ Opfer und Helfer nach Hannover einladen.

Stadtbahn fährt zum neuen Endpunkt Raschplatz

Stadtbahn fährt zum neuen Endpunkt Raschplatz

16 Wochen war die Innenstadt wegen des Projekts 10/17, dem oberirdischen Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17, gesperrt. Wie von der ausführenden infra geplant, sind die Bauarbeiten pünktlich im September fertig geworden und werden die Bahnen nun den neuen Endpunkt Hauptbahnhof/ZOB am Raschplatz ansteuern.

„Es war eine harte Zeit“, räumte Infra-Chef Stefan Harcke ein. Ende Mai war der Verkehr eingestellt worden. Seitdem rollten die Bahnen der Linie 10 unterirdisch durch den A-Tunnel zum Raschplatz. 16 Wochen Betriebspause, in denen die Strecke zwischen Goetheplatz und Raschplatz neu gebaut wurde. Daher wurde auch nicht alles, was man vor hatte, geschafft: Einige Arbeiten müssen deshalb auf das kommende Jahr verschoben werden. Der Umbau der Fahrbahn und Bürgersteige auf der Goethestraßenbrücke über die Leine zum Beispiel sollte eigentlich noch dieses Jahr abgeschlossen werden. Das wird nun erst 2018 der Fall sein. Auch im Bereich Steintor kommt es zu Verzögerungen. Auch dort wird noch lange Baustelle sein. Der Bau des neuen Hochbahnsteigs dort war aber ohnehin erst für das kommende Jahr vorgesehen. Der Posttunnel bleibt weiterhin für Autos und Busse gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer soll jedoch auf der Bahnhofsseite ein Weg eingerichtet werden. Das Steintor bleibt noch bis mindestens Ende Oktober dicht. Danach soll dort der Verkehr zumindest wieder stadtauswärts rollen. Ab Mitte November sollen die Arbeiten mit Rücksicht auf das Weihnachtsgeschäft ohnehin ruhen. „Dann werden wieder so viele Verkehrsbeziehungen wie möglich zur Verfügung stehen“, versichert Infra-Chef Harcke. Weitergehen soll es dann voraussichtlich im März 2018. „Wir sind froh, dass es nun oberirdisch wieder losgeht“, sagte Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Die neue Strecke bringe „erhebliche Vorteile“ für die Fahrgäste mit sich – vor allem Barrierefreiheit am Raschplatz und am neuen Bahnsteig Rosenstraße vor der Ernst-August-Galerie. Mehr Komfort soll auch der Einsatz der TW 2000-Silberpfeile auf der Strecke bringen. Bisher wurden dort nur die Bahnen vom älteren Typ TW 6000 eingesetzt.

Mehr auf www.infa-hannover.de

hannover.contex 4.0 unterstützt Suchthilfeverein von Uli Bowoka

Arbeit, Essen, Sport, aber auch Alkohol, Medikamente, Drogen – jedes menschliche Verhalten kann entarten. Suchtverhalten ist ein uraltes, zutiefst menschliches Phänomen.

Zudem leiden Menschen mit Drogenmissbrauch oder -abhängigkeit häufig auch an weiteren psychischen Störungen: etwa die Hälfte der Menschen haben mindestens eine weitere psychische Erkrankung. Am häufigsten kommen Belastungsstörungen, psychosomatische Erkrankungen, Angststörungen, Depressionen und Persönlichkeitsstörungen bis hin zu schizophrene Störungen vor.

Einer von ihnen war der ehemalige Fußballprofi Uli Borowka. Sein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker konnte er vor Fans und Öffentlichkeit jahrelang verheimlichen. Erst vier Jahre nach seinem Abschied aus der Bundesliga gelang ihm im Jahr 2000 nach viermonatiger, stationärer Therapie der Ausstieg aus der Alkoholsucht. hannover.contex 4.0 arbeitet seit Dezember eng mit Borowka, der mittlerweile in der Region Hannover lebt, zusammen. Erster gemeinsamer Auftritt war auf der Mitgliederversammlung der beiden Automatenverbände NAV und AVN. Nach dem Talk vor 120 Mitglieder des Verbandes stand Vorstandsmitglied Frank Waldeck auf sagte zu Borowka: „Ich habe in den 40 Minuten, die ich Ihnen zuhören durfte, mehr über Sucht gelernt als in den 16 Stunden Fortbildung, die wir im Jahr nehmen müssen“.

http://www.uli-borowka.de/

ASB Kältehilfeaktion: 350 Schlafsäcke für Obdachlose

Vorsichtigen Schätzungen zufolge sind rund 1100 Männer und Frauen in Hannover obdachlos, leben dauerhaft auf der Straße. Damit sie den zu erwarteten eisigen Winter wenigsten ein bisschen leichter überstehen können, hat der Arbeiter-Samariter-Bund Hannover-Stadt (ASB) am Nikolaustag am Raschplatz beim Kontaktladen „Mecki“ 350 wärmende Schlafsäcke und Isomatten. Wohnungslose, die die Kältehilfe nutzen wollen, bekommen zudem Kekse, die die Samiter-Jugend (ASJ) gebacken hat und eine Suppe mit Brot.

Außerdem stehen das Zahnmobil und ein Rettungswagen vor Ort, in dem sich Obdachlose medizinisch versorgen lassen können. Ein Barbier sorgt darüber hinaus für einen kostenlosen Haarschnitt. Hintergrund: Die Verteilaktion ist Teil einer bundesweiten Kältehilfe-Kampagne von Globetrotter, Europas größtem Händler für Outdoor-Ausrüstung, die von rund vierzig ASB-Verbänden unterstützt wird. „Die Zahl der Wohnungslosen steigt dramatisch. Viele Notunterkünfte sind überfüllt, es gibt oftmals nicht genug Plätze für alle Bedürftigen. Daher haben wir uns entschlossen, diesen Menschen schnell und pragmatisch helfen“, erklärt ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch die Idee der Aktion. Er selbst wird in Berlin zusammen mit ASB-Präsident Franz Müntefering Schlafsets verteilen.

Die strapazierfähigen Schlafsäcke sollen laut Bauch vor allem den Menschen helfen, die für die kalte Jahreszeit keine Unterkunft finden oder von deren Vorteilen nicht zu überzeugen sind. Weil auch in Hannover immer mehr Menschen auf der Straße leben, ist es für den ASB Hannover Stadt selbstverständlich, sich mit etwa 50 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern an der Kältehilfe-Aktion zu beteiligen. „Hier geht es um Nothilfe. Menschen in Not zu helfen und vielleicht somit auch ein Leben zu retten – das ist ein ureigenes Anliegen des ASB“, begründet der Geschäftsführer ASB Hannover-Stadt Herr Abou Taam die Initiative. „Mit den 350 georderten Schlafsäcken hoffen wir, die prekäre Lage von Obdachlosen vorerst etwas entspannen zu können.“